Ihr Reiseplan

Die Reise mit der Stella Australis startet in Punta Arenas. Erleben Sie eine unvergessliche vegane Reise durch die südlichsten Gefilde Südamerikas – 7 Nächte / 8 Tage voller Erlebnisse und Entdeckungen.

Tag Datum Vormittags Nachmittags
TAG 1 09 OKT 2018  Punta Arenas  Einschiffung
TAG 2 10 OKT 2018 Fahrt durch den De Agostini Sound

Condor Gletscher

Fahrt durch den De Agostini Sound

Aguila Gletscher

TAG 3 11 OKT 2018 Garibaldi Gletscher Pia Gletscher
TAG 4 12 OKT 2018 Ushuaia Puerto Williams
TAG 5 13 OKT 2018 Kap Horn Wulaia Bay
TAG 6 14 OKT 2018 Seno Chico Piloto & Nena Gletscher
TAG 7 15 OKT 2018 Almirantazgo Bucht Parry Gletscher
TAG 8 16 OKT 2018 Magdalena Insel  Punta Arenas (Ausschiffung)

Tag Eins: Wir legen ab!

Der Check-in findet von 13:00 bis 17:00 statt. Um 18:00 Uhr ist die Einschiffung auf der Stella. An Bord begrüßt Sie die Besatzung mit dem Kapitän an der Spitze und lädt Sie zu einem Begrüßungscocktail ein. Unmittelbar im Anschluss heißt es „Leinen los!” zur Fahrt ans Ende der Welt. Die Reise durch die legendäre Magellanstraße und die Fjorde der Region entführt uns nach Patagonien und ins Feuerland. Das große Abenteuer beginnt!

Egal ob Sie ausgelassen feiern oder sich vollkommen entspannen möchten, hier finden Sie bestimmt das richtige Angebot – und das komplett vegan!

Tag Zwei: De Agostini Sound - Aguila und Cóndor Gletscher

Nach Einbruch der Dunkelheit befahren wir den Beagle-Kanal und segeln nach Westen entlang der südlichen Küste von Tierra del Fuego in ein Wunderland im Wasser, das durch die Grenzen des Alberto de Agostini Nationalparks geschützt ist. Um die Halbinsel Brecknock am äußersten Ende von Tierra del Fuego herum ist die Stella Australis für kurze Zeit dem offenen Pazifik ausgesetzt. Wir navigieren dann auf einer Zickzack-Route durch den Cockburn Kanal, den Magdalena Kanal und den Keats Fjord, um den malerischen De Agostini Sound zu erreichen. Benannt nach einem italienischen Salesianerpriester, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter den einheimischen Völkern der Region lebte und arbeitete, De Agostini Sound ist flankiert von Gletschern und zahlreichen sägezahnförmigen Spitzen, die an den Torres del Paine Nationalpark erinnert. Wir setzen unsere Reise zum Águila-Gletscher fort, wo wir mit den Zodiacs an Land gehen. Auf einer genussvollen Wanderung am Strand entlang umrunden wir eine von Bergen umgebene Lagune und gelangen bis zur Stirnseite des Gletschers. Wir haben die Möglichkeit, den Urwald des feucht-kalten Patagonien kennen zu lernen und die Gletscherbewegungen zu verstehen, die die Landschaft dieser Region geformt haben.
Der riesige und selten besuchte Condor-Gletscher im Agostini Sound ist der Höhepunkt am Nachmittag. Wir können den Gletscher auf Zodiacs aus nächster Nähe sehen und auch Anden-Kondore beobachten, die dem Gletscher seinen Namen gaben. Der Andenkondor ist der größte fliegende Vogel der Welt mit einem Gewicht von bis zu 15 kg und einer maximalen Flügelspannweite von 3,3 m.

Tag Drei: Garibaldi-Gletscher - Pia-Gletscher

Am Vormittag fahren wir in den Garibaldi-Fjord an der Südküste des Feuerlandes ein, wo wir bei einer Exkursion den kalten Regenwald Patagoniens erkunden und durch das Innere des Waldes hinauf bis zum Fuß eines Wasserfalls glazialen Ursprungs wandern. Von hier aus lassen wir uns von dem Blick auf die überwältigende Landschaft gefangen nehmen. Doch auch alle Teilnehmer, die sich entscheiden, an Bord zu bleiben, erleben ein unverwechselbares Naturschauspiel: Unser Kapitän steuert den durch seine Schönheit und Farben bestechenden Garibaldi-Gletscher an, der diesem Fjord seinen Namen verliehen hat.
Wir laden Sie dazu ein, von unseren Außendecks aus diese Panoramafahrt zu genießen. Nachmittags kreuzen wir auf dem nordöstlichen Hauptarm des Beagle-Kanals und fahren in die Pia-Bucht hinein, wo wir an Land gehen. Auf einem Ausflug gelangen wir bis zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man hervorragend den gleichnamigen
Gletscher beobachten kann. Die eindrucksvolle Gletscherzunge schiebt sich von der Gebirgskette bis ins Meer hinunter.

Tag Vier: Ushuaia - Puerto Williams

Morgens erreichen wir den Hafen von Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Dort verbringen wir den Tag in freier Zeit. Ushuaia ist von einer üppigen Flora und hohen Berggipfeln umgeben. Sie gehört zu den wichtigsten Städten auf der großen Insel Feuerlands mit einer Einwohnerzahl von etwa 65.000 Personen. Ushuaia war einer der ersten Orte, an denen die Yámana-Indianer mit einer anglikanischen Gemeinschaft in Berührung kam. Dort befindet sich das Museo del Fin del Mundo (Museum am Ende der
Welt), das täglich geführte Touren anbietet. Das Mittagessen steht den Gästen auf dem Schiff zu Verfügung. Der Hafen liegt direkt am Zentrum und ist fußläufig zu erreichen.
Am Nachmittag landen wir in Puerto Williams, der südlichsten Stadt der Welt, an. Hier können wir durch die Stadt schlendern oder zum Beispiel das Museum Martin Gusinde besuchen.

Tag Fünf: Kap Hoorn - Wulaia Bucht

Wir fahren durch den Murray-Kanal und die Nassau-Bucht bis zum Nationalpark Cabo de Hornos, wo wir an Land gehen, wenn es die klimatischen Verhältnisse erlauben. Das mystische, 1616 entdeckte Kap Hoorn ist ein 425m hoher, fast senkrechter Felsabbruch. Lange Zeit war dies für die Segelschiffe ein wichtiger Seeweg vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean. Kap Hoorn ist als das Ende der Welt bekannt und wurde im Juni 2005 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.
Am Nachmittag erreichen wir die Wulaia-Bucht. An dieser historischen Stätte befand sich eine der größten Siedlungen der Yamana-Indianer, die mit Kanus die Küsten befuhren. Charles Darwin ging hier auf seiner Weltreise an Bord der MS Beagle 1833 an
Land. Der Ort bietet mit seiner außergewöhnlich schönen Pflanzenwelt und Landschaft ein Naturschauspiel. Wir wandern mitten durch den magellanschen Urwald mit seinen Lenga-, Coihue- und Canelo-Bäumen sowie zahlreichen Farnen und anderen Arten
zu einem Aussichtspunkt.

Tag Sechs: Seno Chico - Piloto & Nena Gletscher

Heute segeln wir den Cockburn Canal, um im Seno Chico vor Anker zu gehen. Unser Abenteuer beginnt in den Zodiac Booten, mit denen wir den Alakalufe Fjord befahren, wo wir wunderschöne Wasserfälle und die Gletscher von Piloto und Nena sehen können.
Die intensive blaue Farbe des Pilotogletschers erregt durch seine Kompression und sein Alter Aufmerksamkeit. Wir lernen über die Entstehung der Gletscher und ihren Einfluss auf die Geographie der patagonischen Kanäle.

Tag Sieben: Almirantazgo-Bucht - Parry-Gletscher

In den frühen Morgenstunden navigieren wir durch den Almirantazgo-Sund bis zur gleichnamigen Bucht. An der Mündung des Flusses in die Amirantazgo-Bucht liegt der Ausgangspunkt für unsere Wanderung zur Erkundung dieses Küstenbereichs. Wir folgen zuerst dem Nordufer des Flusses, dringen dann immer tiefer in den Feuchtwald ein und gelangen schließlich zu einem Wasserfall eiszeitlichen Ursprungs. Auf dem Rückweg kommen wir an einigen Biber-Staudämmen vorbei. Das letzte Stück unserer Exkursion der Küste entlang legen wir an Bord der Zodiacs zurück. Mit ein bisschen Glück können wir vor unserer Rückkehr zum Schiff Seeelefanten, Kormorane und andere Vögel sichten.
Am Nachmittag setzen wir unsere Reise durch den Parry-Fjord fort. Von hier aus bietet sich uns ein großartiger Blick auf die Gletscher, die zusammen das Eisfeld der Darwin-Kordillere bilden; einige der gewaltigen Gletscher schieben ihre Eismassen bis zum Meer. Wir steigen in Zodiacs um und fahren Richtung Ende des Fjords, um das beeindruckende Gletscher-Amphitheater auf uns wirken zu lassen; in diesem Bereich können gelegentlich Leopardenrobben gesichtet werden.

Tag Acht: Insel Magdalena - Punta Arenas

Früh am Morgen gehen wir auf der Insel Magdalena, einst obligatorischer Halt zur Aufstockung von Vorräten für Seefahrer und Entdecker, an Land. Auf unserer Wanderung zum Leuchtturm können wir eine riesige Kolonie von Magellanpinguinen beobachten.
Unser Abenteuer im extremen Süden endet in Punta Arenas, wo wir um 11:30 Uhr ausschiffen.